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1879 - 1901
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Chronologie

Who is Who
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Walter Gropius
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Franz Werfel
Johannes Hollnsteiner

Alma und die Musik
Kokoschkas Alma-Bilder
Die Alma-Puppe

Originalstimmen mp3
  Emil Jakob Schindler, Vater
Anna von Bergen, Mutter
Carl Moll, Stiefvater
Anna Mahler, Tochter
Maria Anna Mahler, Tochter
Manon Gropius, Tochter
Martin Carl Johannes, Sohn
  Berta Zuckerkandl
Max Burckhard
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Hans Pfitzner
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Alma & New York

 

Gustav Mahler (1860-1911) 
Komponist & Almas Ehemann no.1

Am 7. November 1901 lernte der Hofoperndirektor Gustav Mahler bei einem Abendessen im Hause von Berta Zuckerkandl das «schönste Mädchen Wiens», Alma Schindler, kennen und verliebte sich in sie. Das um 19 Jahre jüngere Mädchen gab seinem Werben nach, die Heirat fand bereits wenige Wochen später statt. Alma opferte ihrem Komponistenmann neben ihrer Jungfernschaft das kostbarste, das sie zu geben imstande war: ihre Liebe zur Musik und ihre eigene Begabung als Komponistin. Denn das Komponieren ward ihr fortan untersagt.

> Alma und die Musik

 
Mahler as music director of the New York Philharmonic orchestra Mahler auf seiner letzten Reise von New York nach Europa, April 1911

links: Mahler als Musik Direktor des New York Philharmonic Orchester (1909)
rechts: Mahler auf seiner letzten Reise von New York nach Europa, April 1911
 


Die Ehe mit Mahler war für Alma aber auch mit dem Verzicht des von ihr so geliebten gesellschaftlichen Lebens verbunden, sie degenerierte zur «Mutter» und «Hausfrau». Alma schenke ihrem Mann 2 Töchter, deren eine, Maria Anna, früh verstarb – ein Schicksalsschlag, von dem sich Mahler nie mehr erholen sollte. Sie wurde zur unverzichtbaren Begleiterin und Muse ihres Mannes, der sie abgöttisch liebte. Die Kompositionen der letzten Lebensjahre sind ohne Alma nicht denkbar.

> Alma und die Musik Mahlers

Aber auch Mahlers jüdische Wurzeln sind in seiner Musik unverkennbar. Seine revolutionäre Mischung aus folkloristischen Elementen, Unterhaltungsmusik und großer symphonischer Form machten seine Symphonien für viele Zeitgenossen ungenießbar.

Almas befreiender Seitensprung mit dem jungen Walter Gropius trieb Mahler 1910 in die Hände Sigmund Freuds, dem er sich in einer nur vier Stunden dauernden Analyse anvertraute. Freud durchschaute das Wesen der Beziehung, die von einer wechselseitigen Sehnsucht nach Vater– bzw. Mutterersatz geprägt war und stiftete damit ein spätes Glück, das die beiden Liebenden aber nur mehr kurz genießen konnten. Schwerkrank starb Mahler 1911 und wurde im Grab seiner kleinen Tochter Maria beerdigt.

›› Gustav Mahlers Begräbnis (Beschreibung von Paul Stefan)

 

Entrance card to Mahler’s funeral links: Einlassschein zu
Mahlers Begäbnis 1911